Tips und Antworten zum WLAN
Tips und Antworten zu häufig gestellten Fragen zu WLAN
Lohnt es ich überhaupt, ein eigenes WLAN-Netzwerk aufzubauen?
Der häufigste Grund, ein WLAN-Netzwerk aufzubauen ist der, dass viele oft mit mehreren Rechnern arbeiten. Der eine Computer steht privat zu Hause und den anderen Rechner (Tablet oder Laptop) schleppt man den ganzen Arbeitstag mit sich herum.
Um hier mit möglichst wenig Aufwand Dokumente bearbeiten, auszutauschen und synchronisieren zu können, bietet sich ein kleines Netzwerk geradezu an.
Der Datenzugriff vom Notebook auf den eigenen PC und umgekehrt ist über ein WLAN-Netz viel einfacher und flexibler, als erst kompliziert Daten auf einen USB-Stick oder anderes Speichermedium zu kopieren, um sie so auf einem anderen PC bearbeiten zu können.
Auch lassen sich vorhandene Drucker wunderbar in eigene kleine Heimnetzwerke integrieren und so von allen im Netzwerk eingebundenen Rechnern nutzen.
Doch flexiblerer Datenaustausch ist nur ein wichtiger Aspekt.
Über https://www.heimnetzwerk-und-wlan-hilfe.com/wlan_netzwerk.htmlWLAN-Netzwerke kannst du auch problemlos auf das Internet zugreifen und so beispielsweise Dokumente mit Kollegen und Chefs einfacher austauschen.
Ein WLAN-Netzwerk einrichten
Je nach Standort sind Reichweiten zwischen 30 und 100 Metern auf freier Fläche vom WLAN-Router bis zu deinem Computer erreichbar.
Die Basis dieser Funkübertragungstechnik ist der sogenannt IEEE 802.11 Standard. (Institute of Electrical and Electronics Engineers)
Hier spricht man auch von einem WiFi Netzwerk.
WLAN-Risiken vermeiden und für mehr Sicherheit sorgen
Unverschlüsselte WLAN-Netzwerke sind eine der größten Gefahrenquellen bei der Nutzung von kabellosen Netzwerken.
WLAN-Netzwerke begrenzen sich leider nicht nur auf eure Wohnungen oder eure Häuser, sondern werden natürlich auch außerhalb eurer Wohnungsmauern noch aufgespürt.
Der WLAN-Router oder Access-Point funkt je nach Bedingung lustig weit darüber hinaus. Mindestens bis in den Garten oder ins nächste Stockwerk, oft auch bis auf die Straße, sofern du nicht gerade im 25. Stockwerk wohnst.
Im ungünstigsten Fall hast du einen technisch versierten Nachbarn, der sich dann dein unverschlüsseltes WLAN-Netzwerk zu eigen macht und fleißig über deine IP-Adresse sämtlichen Unfug treiben kann.
Dieser freut sich, sofern er sich mit WLAN-Netzwerken nur ein bisschen auskennt, über diesen freien Internetzugang.
Denn wenn du den DHCP-Server auf deinem WLAN-Router aktiviert hast, der anderen Netzwerkteilnehmern automatisch IP-Adressen vergibt, nimmt dein Router fremde Rechner großzügig mit in dein Netz auf.
Was für eine Sicherheitslücke!!!
Was bedeutet 802.11a
1999 kam der nächste Entwicklungsschritt, 802.11a. Theoretisch ließen sich damit Reichweiten von 35 Metern innerhalb von Gebäuden und eine Datenrate von 54 Mbit erreichen. In der Praxis kamen diese Werte allerdings eher selten zustande. In Europa ist die Spezifikation 802.11a erst seit 2003 zugelassen und darf auch nur innerhalb von Gebäuden verwendet werden. Denn dieser Frequenzbereich wird ebenfalls vom Militär und der Flugsicherung verwendet. Weiterhin ist er leider nicht mit anderen WLAN-Standards kompatibel.
Was bedeutet 802.11b
Die IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) legte Ende der Neunziger die Grundlagen für den WLAN-Standard 802.11.
Die ursprüngliche Datenübertragungsgeschwindigkeit dieses Standards lag bei 2 Mbsp (Datenübertragungsrate Megabit pro Sekunde).
Darauf aufbauend haben sich mit der Zeit verschiedene Standards in WLAN-Netzwerken etabliert, wie der IEEE 802.11b Standard die du auch in deinem Heimnetzwerk mit Hilfe deines PCs oder Notebooks nutzen kannst.
Der Standard IEEE 802.11b ist ein WLAN-Standard aus der 802.11-Familie im 2,4-GHz-Frequenzband. Er ermöglicht eine Datenrate von bis zu 11 Megabit pro Sekunde und ist der Nachfolger des ersten 802.11-Standards
<h3>
WLAN G (IEEE802.11g)</h3>
2003 brachte der neue WLAN-Standard 802.11g dann mehr Geschwindigkeit. 54 Mbit Datenübertragungsrate sollten es sein, aber auch diese kamen in den seltensten Fällen bei einem Endgerät an. Praktisch war allerdings die Abwärtskompatibilität zum Standard 802.11b, die eben auch vorhandene Geräte mit WLAN versorgte, die nur 802.11b beherrschten. 802.11g war allerdings ein wenig störungsanfällig. Beim Warmmachen des Mittagessens in der Mikrowelle konnte es so schon einmal zu WLAN-Abbrüchen kommen.
Was bedeutet 802.11n
Trotz der wachsenden Internetnutzung ließ der nächste Standard 802.11n sechs Jahre auf sich warten. Erst im Herbst 2009 wurde dieser WLAN-Standard veröffentlicht und konnte durch einen einfachen Trick die Datenübertragungsrate massiv anheben. Durch die Verwendung von parallelen Antennen und der Anhebung der Frequenz von 20 auf 40 Mhz im WLAN-Router lässt sich diese auf bis zu 600 Mbit erhöhen. Auch hier ist es natürlich von der Umgebung abhängig, was dabei am Ende auch wirklich ankommt.
Was bedeutet 802.11ac
2013 erschien der bis heute aktuelle WLAN-Standard 802.11ac. Hier gab es einen Schnitt, denn 802.11.ac arbeitet nur noch im 5 Ghz-Band, was die Abwärtskompatibilität zu 802.11b und 802.11g ausschließt. Das dürfte allerdings nur wenigen auffallen, da entsprechende Geräte vermutlich längst außer Dienst gestellt worden sind. Eine parallele Verwendung von 802.11n ist allerdings kein Problem.
Was bedeutet 802.11ax
Mit Wi-Fi 802.11ax, das jetzt als Wi-Fi 6 bezeichnet wird die Geschwindigkeit und Leistung noch einmal deutlich verbessert. Zusätzlich wird eine bessere Vorbereitung auf eine drahtlose Zukunft mit Tausenden von Geräten ermöglicht. Die Verabschiedung des neuen Standards ist für Ende 2019 geplant, so dass WLAN-Router und Endgeräte mit diesem neuen WLAN-Standard ab 2020 im Markt verfügbar sein sollten.
Was ist der Ad-hoc Modus?
Ein Ad-hoc-Netz ist ein Funknetz mit Funkknoten und Funkstrecken, das die Funkknoten in einem vermaschten Netz verbindet. Netze, die sich selbsttätig aufbauen und konfigurieren, nennt man auch autonome Ad-hoc-Netze oder Mesh-Netze.
Was ist der Infrastruktur-Modus?
Der Infrastruktur Modus ist eine Wireless Netzwerk Umgebung, welche einen zentralen Access Point hat in der Mitte des WLANs. Die Wireless Geräte kommunizieren miteinander über diesen Access Point
Was bedeutet WEP
Wired Equivalent Privacy ist das ehemalige Standard-Verschlüsselungsprotokoll für WLAN. Es sollte sowohl den Zugang zum Netz regeln als auch die Vertraulichkeit und Integrität der Daten sicherstellen. Aufgrund verschiedener Schwachstellen gilt das Verfahren als unsicher.
Was bedeutet WPA / WPA2
WPA (Wi-Fi Protected Access) ist ein Security-Standard für Anwender, deren Computer mit einer Wi-Fi-Funkverbindung ausgestattet ist. Es ist eine Verbesserung des ursprünglichen Security-Standards für Wi-Fi, WEP (Wired Equivalent Privacy), das als nicht mehr sicher gilt. Mittlerweile gilt nur noch WPA2 als sicher und WPA. Das ältere WEP ist knackbar! WPA hat fortschrittlichere Datenverschlüsselung als WEP implementiert und bietet Authentifizierung für Anwender. Die Authentifizierung bei WEP gilt als nicht ausreichend. Selbst bei Heimanwendern ist WPA2 Standard und jeder Heim-Router wird per Voreinstellung mit WPA2 als Verschlüsselung ausgeliefert. In Unternehmensumgebung wäre alles andere als der Einsatz von WPA2 sehr nachlässig, weil man in diesem Fall leicht Opfer eines Lauschangriffs werden kann.
